Es ist bald wieder so weit 21.02.2019

33. Mensafasching 2016

Fröhliche und friedliche Gäste belohnten die Arbeit des Fako

Organisatoren des Mensafaschings zogen nach dem sechsten Jahr in Mon Ami und Kasseturm eine positive Bilanz

Bunt und blumig: Bei der Umsetzung des Mottos „Love, Peace & Hippies“ ließen sich die Mensafasching-Besucher einiges einfallen. Foto: Belvedere Media Agentur Weimar.

Der Abbau von Kulissen und Dekoration ist so gut wie erledigt, am heutigen Donnerstag folgt noch die intensive Innenreinigung: Die Organisatoren des Mensafaschings haben wie in jedem Jahr den Ehrgeiz, das Mon Ami und den Kasseturm nicht nur im gleichen, sondern in einem noch saubereren Zustand als vor dem Party-Wochenende zu hinterlassen. „Da wird der Boden gewachst und frisch versiegelt“, sagt Uwe Sommerfeld, der Vorsitzende des Faschingskomitees (Fako). „Man wird von uns keine Spur mehr sehen.“

Seine erste Bilanz der drei Party-Nächte fällt durchweg positiv aus: „Es hat alles funktioniert wie erhofft. Wir haben einmal mehr gezeigt, dass wir es können.“ Ihm seien keine nennenswerten Vorkommnisse gemeldet worden, die Gäste hätten fröhlich und friedlich gefeiert. Auch Norman Weichold, der Vor-Ort-Verantwortliche der Security-Firma DWS, bestätigte diesen Eindruck: „Das war eine der ruhigsten Veranstaltungen, die wir in letzter Zeit hatten.“ Kein Gast sei so betrunken gewesen, dass man einen Krankenwagen rufen musste. Auch die Feuerlöscher, von denen die für die Bars verantwortlichen Gastronomen sowie das Fako selbst immer noch zusätzliche Exemplare bereitstellen, blieben wie schon in den Jahren zuvor unangetastet. Der Gäste-Zulauf entsprach in etwa den Erwartungen: „Donnerstag waren die Häuser etwas mehr als zur Hälfte gefüllt, Freitag zu drei Vierteln und Sonnabend ausverkauft.“ Die Gesamt-Kapazität im Mon Ami, wo es neben dem Saal noch zwei weitere Tanzräume gab, sowie dem Kasseturm mit weiteren zwei Floors liegt bei mehr als tausend Feiernden. „70 bis 80 Prozent“, schätzt Sommerfeld, hätten sich mit ihrer Verkleidung vom diesjährigen Motto („Love, Peace & Hippie“) inspirieren lassen. Auch die DJs hätten dem mit der aufgelegten Musik Rechnung getragen. Auch wenn es immer schwieriger werde, zuverlässige Bauhelfer zu finden, habe man mit rund zwanzig (davon etwa zehn als „harter Kern“) eine Crew gehabt, die sich der Herausforderung gewachsen zeigte, so Uwe Sommerfeld: „Die Zeit zum Auf- und Abbau ist sehr knapp. Früher in der Mensa oder im Volkshaus hatten wir drei Wochen Zeit, heute ist es knapp eine.“ Im sechsten Jahr im Mon Ami haben das Fako und die regelmäßig wiederkommenden Helfer aber schon Routine entwickelt. Sommerfeld: „Wir kennen die Räumlichkeiten, bestimmte Abläufe sind immer gleich. Jeder hat seine Aufgabe.“ Er lobt die Zusammenarbeit mit den Betreibern der beiden Häuser: „Man kennt sich, redet miteinander und verbessert Dinge.“ Im April oder Mai wird es für alle Beteiligten wieder eine Dankeschön-Veranstaltung geben – Mitglieder, Sponsoren, „Bauhelden“ und die Haus-Gastgeber. Auch eine gemeinsame Fahrt ist für das späte Frühjahr geplant. Dabei werde man, so Sommerfeld, nicht nur die Veranstaltung auswerten, sondern auch erste Gedanken über das nächstjährige Motto zusammentragen.

Michael Grübner / 28.01.16 / TA Z0R0013573182

Datum
Donnerstag, 28. Januar 2016
Quelle
Thüringer Allgemeine