Es ist bald wieder so weit 21.02.2019

Nach vier Tagen sind alle Spuren vom Mensa-Fasching beseitigt

Das Mensa-Faschingskomitee freut sich über drei fröhliche und friedliche Tage in Kasseturm und Mon Ami

Finale: Mit Konfetti-Regen und den „500 Miles“ der „Proclaimers“ verabschiedete sich der Mensafasching 2018 von der Bühne. 

Weimar. Es waren drei wilde Tage in Turm und Mon Ami. Und schon sind sie vorüber. Zumindest für das Publikum. Das Mensa-Fako (Faschingskomitee) hat noch ein paar Tage zu tun. Zwei Wochen lang wurden Mon Ami und Kasseturm faschingsfein auf Antike umgestaltet. Binnen vier Tagen muss alles wieder ausgebaut und gereinigt sein. – Das Mon Ami erhält zudem eine professionelle Grundreinigung. Schon am Sonntagnachmittag hat das Fako mit dem Abbau begonnen. Auch für diese Arbeiten, die nun nicht mehr von der Vorfreude auf drei ausgelassene Tage getragen werden, braucht es Helfer. Um die 30 bis 40 waren es in diesem Jahr insgesamt. Die eifrigsten wurden traditionell wieder als Bauhelden ausgezeichnet. Neben der Gaudi-Ehrung zur Generalprobe hat das für sie auch übers Jahr Folgen. Sie werden vom Verein zu diversen Treffen und Veranstaltungen eingeladen, als wären sie Vereinsmitglieder.

Das Fako hofft, auf diese Weise die Bindung zu seinen Helfern aufrecht zu erhalten und sie vielleicht als Mitglieder gewinnen zu können. „In diesem Jahr hatten wir jedenfalls einige Helfer, auf die ich auch in Zukunft hoffe“, gesteht Fako-Vorsitzender Uwe Sommerfeld. Die Bindung zu den Weimarer Studenten bleibt ein Dauerthema beim Mensa-Fasching, seit dieser nicht mehr in der Mensa stattfindet. Auch deshalb hatten Studenten am Donnerstag wieder kostenfreien Eintritt. Für die drei Faschingsnächte und den Kinderfasching zieht das Fako eine positive Bilanz: Sie waren fröhlich und friedlich, das sei das Wichtigste. Der Kinderfasching war sehr gut besucht und hat den Mädchen und Jungen sichtbar viel Spaß gemacht, was „auch den Sponsoren zu verdanken“ ist.

Die Faschingsnächte selbst hatten Gäste verschiedenster Altersgruppen aus Stadt, Kreis und von weiter her. Sie machten dem Ruf des Mensa-Faschings alle Ehre. „Ich habe dabei viele kreative Kostüme gesehen, die unser Motto aufgenommen haben“, freut sich der Chefnarr. Vom Programm, das Gunnar König und Denis Streichardt auf die Bühne stellten, schwärmt Uwe Sommerfeld in diesem Jahr besonders. Denn es standen so viele Fako-Mitstreiter auf der Bühne, wie seit Jahren nicht mehr. – Die Rolle der närrischen Gäste will er damit nicht schmälern: „Ist schon toll, was die für Ideen haben.“

TA // Michael Baar // 30.01.18 

Datum
Dienstag, 30. Januar 2018
Quelle
Thüringer Allgemeine